Kieferorthopädie bei Erwachsenen

11. Dezember 2021
Berlin

Grenzfälle – Was ist möglich?

Referenten: Dr. Dagmar Ibe und Prof. Dietmar Segner

Die Zahl erwachsener Patienten nimmt einen großen und weiterhin stark wachsenden Anteil in kieferorthopädischen Praxen ein. Oft wurde in der Kindheit bzw. im Jugendalter eine Korrektur vorliegender Fehlstellungen nicht vorgenommen, sodass Erwachsene heutzutage versuchen, dieses Versäumnis nachzuholen. Mitunter erfolgten auch frühe Behandlungen, die jedoch mit heutigen Maßstäben und den heute existierenden fachlichen Möglichkeiten nicht vergleichbar sind.

Nicht selten werden Praxen dabei mit Fällen konfrontiert, deren Schwere statt der vom Patienten gewünschten, nicht-invasiven Korrektur ihrer Malokklusion eigentlich eine kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung erfordern würde. Bei solchen Grenzfällen stellt sich die Frage, was möglich ist und was nicht. Was würde ohne Chirurgie funktionieren (viele Erwachsene lehnen einen solchen Eingriff von vornherein ab) und in welchen speziellen Situationen ist eine Chirurgie einfach unerlässlich? Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich der Zwei-Tages-Kurs „Kieferorthopädie bei Erwachsenen“. Er zeigt auf, warum genau erwachsene Patienten anders als jüngere Patienten sind und wie eine Behandlung Erwachsener zu erfolgen hat.

In jedem Fall bedarf es eines individuellen, optimalen Behandlungsansatzes. Durch die Kooperation mit anderen Fachdisziplinen (z. B. Implantologie und Prothetik) eröffnen sich hierbei völlig neue Möglichkeiten.

Kommen die richtigen diagnostischen und kephalometrischen Werkzeuge zum Einsatz, ist es möglich, eine genaue Unterscheidung der Fälle zu treffen. Nämlich einerseits zwischen jenen, die zwar zu den Grenzfällen zählen, jedoch mithilfe moderner Konzepte und Methoden rein kieferorthopädisch gut lösbar sind. Und andererseits den Fällen, die auch heutzutage chirurgisch behandelt werden sollten.

Moderne Behandlungsmittel, wie die Knochen gestützte Verankerung zum Beispiel mit Minischrauben, ermöglichen in heutigen Tagen Kompensationsbehandlungen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Waren früher die biomechanischen Grenzen entscheidend, sind es heute zunehmend mehr die ästhetischen und funktionellen Aspekte, die die Therapiekonzepte beeinflussen.

Der Kurs erläutert, wie solche Behandlungen richtig geplant und umgesetzt werden können. Weitere Kursbausteine stellen das Beratungsgespräch sowie die korrekte Aufklärung des Patienten dar (mit Formulierungsbeispielen). Klinische Beispiele dieser höchst interessanten Therapiekonzepte runden die Fortbildung ab.

Kursinhalte im Überblick:

  • Was geht ohne Chirurgie?
  • Wo ist Chirurgie unerlässlich?
  • Wann hilft Knochen gestützte Verankerung?
  • Wie kann ich den Patienten juristisch sicher aufklären?

 

  

Fortbildungspunkte

gemäß BZÄK und DGZMK: 8

 

 

Kurszeiten

Samstag, 11. Dezember 2021 09.00-18.00 Uhr

  

Kursgebühr

525,00 € zzgl. MwSt. (Kieferorthopäde/in)
349,00 € zzgl. MwSt. (Assistent/in mit Weiterbildungsnachweis)

  

 

Kursort:

Steigenberger Hotel Am Kanzleramt
Ella-Trebe-Straße 5
10557 Berlin

Tel: 030 740743-0
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.steigenberger.com

 

Infos und Rückfragen

Alexandra Bülck    
+49 (0) 4193 965981-23   
kurse@orthodent.de   
Allgemeine Kursbedingungen  

 

Zum Ausdrucken

Dr. Dagmar Ibe

Prof Dr. Dietmar Segner